Ich hatte doch nur Heintje
[Sozialpolitisches Kabarett]

Wir schreiben das Jahr 2009.

Irgendwo zwischen Hartz IV und den Parallelgesellschaften; zwischen Glauben und Werten, zwischen Kirche und Katholiken macht ein Mensch in Kopf eine Pause und zieht Bilanz. Vergleicht die Ansprüche von damals mit der Wirklichkeit von heute, verheddert sich zwischen Kapital und Krediten, Frieden und Familie, Politik und Partnerschaften. Die alternativen Lebenskonzepte sind längst verrostet, die Visionen auf Rentenniveau geschrumpft und das Leben plätschert so dahin zwischen Bett und Börse.


Aber wie geht es weiter?

Gibt es eine Utopie jenseits der Agenda 2010? Wie sieht alternatives Altern aus? Überlebt die Achse des Bösen als Ich-AG? Ist ein Glaube noch zeitgemäß? Wer versteht die Jugend von heute? Und gibt es ein Leben nach der Menopause?


Aber vor allem: Trifft Frau Völker wieder einmal Nerv der Zeit oder wohlmöglich sogar den Nagel auf den Kopf?

 

Ich hatte doch nur Heintje

Klar, der Titel erklärt alles, vor allem warum Frau Völker irgendwann gar nicht anders konnte, als sich dem Kabarett zuzuwenden. Und das ist gut so! Nun tourt sie also mit Ihrem 6. Kabarettprogramm über die Kleinkunstbühnen. Aber diesmal nicht allein. Mit dabei sind: ihr Alter, ihr Ego und zwei Fragen, die sich nicht stellen wollen. Na, das kann ja heiter werden! Oder auch rabenschwarz. Denn so ist er nun einmal der Humor von Frau Völker. Kabarett zwischen Politik und Psyche. Und vor allem: immer knapp entlang an den menschlichen Abgründen. Aber das ist ja das Schöne am Kabarett. Da darf noch herzlich gelacht werden. Vor allem über sich selbst.

Texte: Kordula Völker
Regie: Lenny Grüttgen / www.lenny-vocal.de
Layout: Tanja Nowak
Fotos Dieter Klockhaus / www.redeye-fotodesign.de

Mehr Details sind im Tourplan zu finden.

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